Judenstempel: Korrektur einer Unwahrheit

Eine Schriftenreihe von Pro Libertate belegt eindrücklich und mit vielen Fakten: Die Schweiz war nicht Erfinderin des Juden-Stempels!

Die vorgelegte Dokumentation in der Schriftenreihe Pro Libertate Nr. 11 zeigt, wie 1954 infolge eines Artikels in der Zeitschrift «Beobachter», die unrühmliche Geschichte vom angeblichen schweizerischen Ursprung des «J»-Stempels von 1938 entstanden ist und trotz offizieller Widerlegung weltweite Verbreitung und Eingang selbst in die seriöse Geschichtsschreibung gefunden hat. Die Falschinformation, heute könnte man auch neudeutsch von «Fake News» sprechen, beherrschte leider über 40 Jahre lang die öffentliche Meinung.

Die Broschüre beschreibt eindrucksvoll und mit vielen Fakten wie die J-Stempel-Saga zweifellos zur Schwächung des schweizerischen Selbstbewusstseins und zur Schädigung des internationalen Ansehens unseres Landes geführt hat. Dadurch erhielten die 1995 einsetzenden Angriffe aus den USA eine völlig unverhältnismässige Wirkung mit der Folge, dass sich unser Land in der ganzen Debatte um die Schäden des Zweiten Weltkriegs kaum zur Wehr setzte und mit Schuldbekenntnissen und Zahlungen reagierte. Viele Schweizer Persönlichkeiten – nicht nur aus dem linken Lager – und selbst der Bundesrat stimmten in die ausländische Kritik ein und traten als selbsternannte Belastungszeugen gegen unser Land an. Die mit Macht der Mainstreammedien aufrecht gehaltene bösartigen Behauptung des «J»-Stempels hatte 41 Jahre später zur Folge, dass Bundesrat Kaspar Villiger 1995 in der Bundesversammlung erklärte, die Schweiz – d. h. der Bundesrat – habe 1938 mit der Billigung des «J»-Stempels eine falsche Wahl getroffen. So tat er die damaligen Sachzwänge aus der Sicht von 1995 als «falsch verstandenes Landesinteresse» ab und sah darin ein Versagen, für das sich der Bundesrat, getreu dem linksliberalen Zeitgeist, entschuldigen zu müssen glaubte.

Als der «Beobachter» 1954 die Behauptung vom schweizerischen Ursprung des «J»-Stempels aufstellte, trug er dafür keine politische Verantwortung. Gleichwohl hat er 1998 auch – oder sogar insbesondere – aufgrund der Recherchen unseres Vereinsmitglieds Dr. Max Keller die Behauptung widerrufen. Die vorliegende Dokumentation Nr. 11 aus der PL-Schriftenreihe ist eine zum Glück erfolgreiche Klarstellung aus unserem politischen Lager, gegen die bösartige Behauptung der «Erfindung des J-Stempels durch die Schweiz» und deren jahrzehntelangen Verbreitung in den immer mehr nach links triftenden Massenmedien. Dem Verfasser Dr. Max Keller gebührt Dank für seine lesenswerte Argumentation, seine Recherchen und die seriöse Dokumentation über die Geschehnisse von 1938, welche umschrieben werden können: «Im Zweifel fürs Vaterland!».

Schriftenreihe Pro Libertate, Das Ende der J-Stempel-Saga, zum Preis von nur 5.— Franken zu bestellen online auf buch.prolibertate.ch via Mail unter info@prolibertate.ch oder via Telefon unter 079 302 10 09.

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