Archiv der Kategorie: Demokratie

«Mit Rassismus hat das Ganze null und nichts zu tun»

«Wir essen weiterhin unsere Mohrenköpfe» – unter diesem Motto hat Pro Libertate eine Petition gestartet und ruft nun Bürgerinnen und Bürger auf, diese zu unterzeichnen und ein starkes Zeichen gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit in der Schweiz zu setzen. Thomas Fuchs, der Präsident der Schweizerische Vereinigung Pro Libertate, über Rassismusprobleme, die keine sind, sowie seine Kandidatur als Berne Gemeinderat im November.

Mögen Sie Mohrenköpfe?
Thomas Fuchs: Ja, sehr sogar, wie man leider optisch feststellen kann.

Haben Sie ein Problem mit dem Namen des Süssgebäckes?
Nein. Wer über einen gesunden Menschenverstand verfügt, hat damit kein Problem.

Was halten Sie persönlich von Entscheid der Migros sowie anderen Grossverteiler, die Dubler Mohrenköpfe aus rassistischen Gründen aus dem Sortiment zu kippen?
Ein lächerlicher und feiger und wenig durchdachter Entscheid, nur weil einige Linke wieder einmal schrille Forderungen gestellt haben. Anstatt die echten Probleme dieses Landes zu lösen, diskutiert man über solche Scheinprobleme.

Pro Libertate hat eine Petition gestartet unter dem Motto «Wir essen weiterhin unsere Mohrenköpfe». Was steckt dahinter und was möchten Sie damit erreichen?
Wir wollen aufzeigen, dass 99 Prozent der Bevölkerung mit dem Namen Mohrenkopf kein Problem hat und vor allem wollen wir ein Zeichen gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit setzen. Mit Rassismus hat das Ganze null und nichts zu tun. Wichtig ist jetzt, dass die Leute unsere Petition unterschreiben und sich aktiv gegen den Meinungsterror zur Wehr setzen.

Was hat die weltweite Black Lives Matter-Bewegung mit der Schweiz zu tun?
Nichts, hier wir versucht aus einem traurigen und inakzeptablen Vorfall in den USA politisch Kapital zu schlagen.

Versucht die Migros mit dieser Aktion nicht ihre Kundschaft zu moralisieren, oder wie sehen Sie das?
Ich gehe eher davon aus, dass man nicht viel überlegt hat und nun selbst von den Gegenreaktionen zugunsten des Mohrenkopfes überrascht wurde.

Ihr farbiger Parteikollege, der Präsident der SVP Rothrist, Naveen Hofstetter, sagt die Schweiz habe kein Rassismusproblem. Sehen Sie sowie Pro Libertate das auch so?
Ja zu 100 Prozent. Gewisse Leute suchen den Rassismus förmlich oder provozieren ihn geradezu. Die kleine Schweiz als erfolgreiche Willensnation ist der beste Beweis für das friedliche Zusammenleben von Jung und Alt ungeachtet von Rasse, Sprache und Herkunft.

Welches Feedback hat Pro Libertate bis jetzt auf die Petition bekommen?
Nur positive Rückmeldungen. Viele Leute sind glücklich, dass es in unserem Land noch Organisationen gibt, die sich für Freiheit, Unabhängigkeit und Menschenwürde engagieren.

Pro Libertate setzt sich für eine lebenswerte, freie Schweiz ein. Ist sie das nicht bzw. gibt es zu wenig kritisch denkende Persönlichkeiten und verharren die Schweizer zu stark im Herdenmodus?
Die Schweiz sollte endlich wieder selbstbewusster auftreten, auch gegenüber der EU. Wir sind kein Bittsteller von Brüssel.

Sie kandidieren im November für die Gemeinderats-Wahlen in Bern. Wieso sollten Sie auf dem Wahlzettel stehen?
Weil in der Stadt Bern endlich auch die Bürgerlichen wieder eine Stimme im Gemeinderat haben müssen. Bern ist zu einem rot-grünen Biotop geworden und die Stadtfinanzen sind aus dem Ruder gelaufen. Hier gilt es anzupacken, daher kandidiere ich auf der Liste «Bürgerliches Bündnis für Bern» und danke allen, die mich 2x auf jede Liste schreiben – Bern zuliebe (www.ilovebe.ch).

Vorsorge macht Sinn!

Dieser Beitrag von André Blattmann, ehemaliger Chef der Armee, erschien exklusiv
in den PL-Mitteilungen 3/2020

André Blattmann (Foto: ZVG)

Ich gebe es zu: Wir haben in unserem Familien-Notvorrat keine «Schutzmasken», obwohl auf der Homepage des BAG seit dem 31. August 2018 zu lesen ist: «Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) empfiehlt der Bevölkerung einen persönlichen Vorrat von 50 Hygienemasken pro Person.» Wussten Sie davon?

Erst in der Krise den Vorrat anzulegen führt zu Engpässen und Ängsten, weil die plötzliche übergrosse Nachfrage nicht befriedigt werden kann. Die Folge sind Hamsterkäufe und steigende Preise.

Das besondere an Notvorräten ist, dass man nicht weiss, ob und wann man sie braucht. Sie funktionieren wie eine Versicherung. Man ist froh, wenn man sie im Ereignisfall hat. Für den verderblichen Anteil braucht es eine regelmässige Kontrolle und einen Umschlag. So betrachtet gibt es nicht einmal Zusatzkosten.

Der Notvorrat ist aber dennoch nicht der Supermarkt im eigenen Keller. Sondern er ist eine Überbrückungsmassnahme, offensichtlich nicht nur als Problemlösung bei Lücken. Vielmehr ist der Notvorrat auch nützlich, um Verhaltensregeln gerecht werden zu können, z.B. «zuhause bleiben». Und es geht darum, in besonderen oder ausserordentlichen Lagen selbstverantwortlich bestehen zu können.

Und darum bringt eine Pandemie, wie wir sie mit COVID-19 erleben, neben Leid und Einschränkungen, auch Chancen mit sich. Sie ermöglicht in verschiedenen Bereichen aufgrund der Erfahrungen über die Bücher zu gehen, oder z.B. das Thema Notvorrat sachlich zu erläutern und zu verstehen. Idealerweise folgen diesen Überlegungen praktische Konsequenzen, indem man selber einen Notvorrat anlegt und/oder sein Verhalten ändert. Es ist klar: Wir selber tragen die Verantwortung, also beginnen wir mit den Vorsorgemassnahmen bei uns und nicht mit Forderungen an den Staat; der hat in Ausnahmesituationen ohnehin viel zu tun!

Stellt sich die Frage: Wann und wo haben Sie, oder Ihre Kinder, oder Ihre Enkel letztmals – vor der Corona-Krise natürlich – etwas zum Thema Notvorrat gehört? Ich glaube, die Antwort zu kennen…

Ich hätte genauso gut fragen können: Wann haben Sie, oder Ihre Kinder, oder Ihre Enkel etwas von einem Sicherheitspolitischen Bericht gehört? Genau genommen handelt es sich derzeit um den Sicherheitspolitischen Bericht 2010 des Bundesrates. Darin wird auch die Pandemie als Gefahr  benannt, neben all den anderen, immer noch gültigen und aktuellen Risiken und Gefahren. Auch hier glaube ich, Ihre Antwort zu kennen…

Dabei ist es eben von grosser Bedeutung, dass die Risiken und Gefahren ernst genommen und dass Massnahmen zur Eindämmung möglicher Konsequenzen getroffen werden. Dafür gibt es ja eine ganze Reihe sicherheitspolitischer Instrumente. Sie alle zusammen, nicht immer in gleichem Mass und gleicher Zusammensetzung, haben die gewünschte Wirkung zugunsten von Land und Bevölkerung zu erzielen, sodass wir in Sicherheit, Freiheit und Wohlfahrt leben können: Polizei, Armee, Grenzwacht, Bevölkerungsschutz, Nachrichtendienst, Wirtschaftspolitik, Diplomatie.

Ein eindrückliches Beispiel dazu lieferte auch in der Corona-Krise die Schweizer Armee. Was immer passiert, sie hat das passende Mittel. In der Corona-Krise waren und sind es Tausende von Männern und Frauen, Sanitäts- bzw. Spitalsoldaten, Militärpolizisten, Infanteristen, aber auch «helping Hands» aus den Rekrutenschulen für Transporte, Wachtdienst und die Küche zwecks Entlastung der Einsatzkräfte. Allen Angehörigen der Armee, aber auch ihren Arbeitgebern und Familien gebührt ein grosser Dank für die erbrachte feine Leistung, die Flexibilität und die Unterstützung! Auch die Mitarbeitenden der Logistikbasis der Armee und der Verwaltung haben Wesentliches beigetragen. Offensichtlich handelt es sich um ein Gesamtsystem das funktioniert. Ja, die Armee ist die einzige umfassende Reserve im Land, nicht nur in der Corona-Krise!

Als Bürger bin ich insbesondere froh, dass dank der Weiterentwicklung der Armee (WEA) gerade rechtzeitig die Mobilmachung wieder eingeführt wurde und dass sie funktioniert. Teil davon ist die «Miliz mit hoher Bereitschaft», ein System, das für bestimmte Verbände verschiedener Truppengattungen, quer durch die Schweiz, die rasche Mobilmachung ermöglicht. Das Prinzip hat man übrigens sinnvollerweise den früheren Alarmformationen abgeschaut.

Hand aufs Herz: Auch in der Armee wird man nach dem Corona-Einsatz aufgrund der «lessons learned» Anpassungen vornehmen müssen. So, wie man das eben beim Notvorrat auch tut. Man kann ja immer gescheiter werden. Korrekturen vornehmen ist nicht schlimm, nichts tun hingegen schon.

Bei anderen Einsätzen, welche durch das Eintreten von Risikound Bedrohungsszenarien notwendig werden können, braucht es vielleicht – oder wahrscheinlich – Truppen in anderer Zusammensetzung. Der «Werkzeugkasten Armee» macht das möglich, wenn denn auch die benötigten Geräte und Systeme zur Auftragserfüllung zur Verfügung stehen.

Die Politik und vereinzelt auch die Bevölkerung werden in den kommenden Monaten und Jahren die Gelegenheit haben, die notwendigen Massnahmen zu treffen bzw. Beschaffungen zu unterstützen. Gerade COVID-19 lehrt uns einmal mehr: Niemand kann die Zukunft vorhersagen. Beim Material ist es wie beim Notvorrat: In der Krise gibt es Engpässe und erhöhte Preise. Stellen wir also jetzt sicher, dass die Armee und damit unsere Bürgersoldaten auf die verschiedenen Szenarien bezogen richtig ausgerüstet und ausgebildet sind. Das sind wir den Angehörigen der Armee schuldig. Viel zu häufig funktionierte die Schweiz seit 1848 nach dem Motto «seule la catastrophe est mobilisatrice». Abschliessend stellt sich tatsächlich die Frage, wann die genannten Themen wem vermittelt werden und wann dazu die Diskussion geführt wird. Denn hier besteht zweifellos sehr grosser Handlungsbedarf.

Wenn alle Gremien, welche von den Massnahmen rund um das Coronavirus betroffen waren, nun selbstkritisch «lessons learned» erarbeiten und umsetzen, sollte die Schweiz auch hier rasch wesentliche Fortschritte machen können.

Ich selber werde also nach der Krise meinen Hygienemasken-Vorrat anlegen und generell überprüfen, ob die Vorratshaltung den Empfehlungen der Behörden entspricht. Und ich werde an der Urne, wenn ich gefragt werde (obwohl es kein Rüstungsreferendum gibt!), Rüstungsinvestitionen zugunsten der Sicherheit unterstützen. Denn: Vorsorge macht Sinn und nach der Krise ist vor der Krise.

André Blattmann, ehemaliger Chef der Schweizer Armee

Gibt es akute Kriegsvorbereitungen in Pjöngjang?

Der deutsche Jurist und Buchautor Dr. Friedrich-Wilhelm Schlomann hat den Totalitarismus im 20. Jahrhundert und seine widerlichen Auswirkungen selbst miterlebt. Umso entschiedener kämpft er heute für die Freiheit der Menschen in Deutschland, Europa und auf der ganzen Welt. Neben Beiträgen über nachrichtendienstliche Themen mit Informationen, über welche sonst kaum jemand mehr verfügt, verfasst er ebenso fundierte Recherchen über die Missstände in China, Russland oder Nordkorea. Seine Beiträge erhalten regelmässig internationale Beachtung. Hiermit orientieren wir Sie über die aktuellsten Enthüllungen durch Dr. Schlomann.

Für Rückfragen:
Thomas Fuchs, Grossrat und alt Nationalrat,

Präsident Pro Libertate, Tel. 079 302 10 09, www.prolibertate.ch

100 Jahre Klassenkampf

Die Russische Revolution von 1917 ist ein epochales Ereignis, das die Welt erschüttert und die Weichen für das gesamte 20. Jahrhundert gestellt hat. Noch heute versucht die politische Linke, die ungeheuren kommunistischen Grausamkeiten in der Zeit von 1918 bis 1923 unter Lenin zu rechtfertigen oder zumindest zu beschönigen. «Wo gehobelt wird, dort fallen Späne» war lange Zeit das Kredo der westlichen Kommunisten und Ultralinken, welche damals wie heute unverblümt die Errichtung eines weltumspannenden Marxismus anstreben.

Sollte es uns nicht zu denken geben, wenn hierzulande vor wenigen Tagen die JUSO – mit Unterstützung der SP Schweiz – allen Ernstes mit der «99-Prozent-Initiative» eine eigentumsfeindliche Umverteilungsinitiative lanciert haben, welche – so Zitat – den «Klassenkampf» neu aufrollen soll, um die Eigentumsverhältnisse in der Schweiz neu zu regeln?

Als die kommunistischen Machthaber mit Hilfe der Sowjetunion 1956 in Ungarn den bürgerlich-demokratischen Volksaufstand mit Waffengewalt und äusserster Brutalität niedergeschlagen haben, haben sich als Reaktion auf die kommunistische Bedrohung auch hierzulande mutige Männer und Frauen in der Vereinigung Pro Libertate zusammengeschlossen, um die bürgerlichen Freiheitsrechte gegen die totalitären Tendenzen der Marxisten und Ultralinken zu verteidigen. Gerade der jüngste klassenkämpferische Vorstoss der sozialistischen Jungpartei mahnt uns, weiterhin wachsam gegen jede Form von Totalitarismus zu bleiben.

Es ist mehr als bedenklich, dass sich die Geschichte 100 Jahre nach der Russischen Revolution und etwas mehr als 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer zu wiederholen scheint. Gewalttätige – und mittlerweile regelmässig stattfindende – Ausschreitungen in Bern oder auch die Drohungen im Vorfeld eines geplanten und daraufhin abgesagten Auftritts des US-amerikanischen Generals David Patraeus an der Universität Zürich sind die logischen Folgen, wenn Gruppierungen und politische Parteien nicht aus den Fehlern der Geschichte lernen. Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate wird sich gegen diese gefährlichen Tendenzen mit aller Kraft wehren und daher auch die jüngste JUSO-Initiative mit aller Kraft bekämpfen.

Für Rückfragen:

Thomas Fuchs, Grossrat und alt Nationalrat, Präsident Pro Libertate, Tel. 079 302 10 09

 

Vereinigung PRO LIBERTATE lanciert Petition zugunsten der Firma Dubler Mohrenköpfe

Ein Komitee aus Linken und Feinden der freien Wortwahl fordern vom Traditionsbetrieb Dubler, ihre Süsswaren nicht mehr unter dem bekannten Namen „Mohrenkopf“ zu verkaufen und versuchen damit einmal mehr, die Herrschaft der Sprache zu übernehmen und bestimmen zu wollen, was noch gesagt werden darf und was nicht. Damit entfernt sich die vermeintliche „Political Correctness“ immer mehr weg vom gesunden Menschenverstand. Welche Worte und Bezeichnungen sollen morgen verboten werden? Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate lanciert nun eine Unterstützungs-Petition. Die Firma Dubler soll ihr Produkt weiterhin unter dem bekannten Namen vermarkten können.

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate wurde 1956 im Zuge des Ungarnaufstands gegründet. Damals zwang das Sowjetsystem den osteuropäischen Staaten den Sozialismus auf und verfolgte alle Menschen, welche sich für ein selbstbestimmtes Leben in Demokratie und Freiheit einsetzten. Die Sowjetunion gibt es schon lange nicht mehr, doch scheint sich deren Gedankengut heute unter anderem Namen ein prächtiges Wiederaufstehen zu feiern.

Die neuste Posse zeigt sich anhand einer Bittschrift, welche sich gegen den Aargauer Konfiseriebetrieb Dubler wendet. Die Firma Dubler produziert seit ihrer Gründung im Jahr 1946 Mohrenköpfe und verkauft sie unter ebendiesen Namen. Nun werden Forderungen laut, diese Bezeichnung zu verbieten, weil der Begriff „rassistisch“ sei. Wenn heutzutage gar Süssspeisen «rassistisch» sein können, dann ist jeder und jede, dann ist alles und nichts «rassistisch». Das ist kein Fortschritt im Kampf gegen den Rassismus, sondern ein Rückschritt.

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate gratuliert der Firma Dubler zu ihrem Produkt, das von hoher Qualität ist und seit Jahrzehnten Generationen von Menschen erfreut. Statt sich gegen einen Schweizer Traditionsbetrieb zu stellen, das Arbeitsplätze anbietet, sind die Kritiker herzlich dazu eingeladen, eigene Betriebe zu gründen und ihre Produkte rassismus- und genderkonform als «Schokolade überzogener Schaum-Zucker auf einer Waffel» zu verkaufen.

Pro Libertate versteht ihren Namen als Auftrag und setzt sich für die Freiheit ein. Die Vereinigung zählt heute über 5‘000 Mitglieder und Sympathisanten.

Für Rückfragen:
Thomas Fuchs, Grossrat und alt Nationalrat, Präsident Pro Libertate, Tel. 079 302 10 09

Dr. iur. Patrick Freudiger, Grossrat und Stadtrat, Vizepräsident Pro Libertate, Tel. 079 723 29 52

>> Petitionsbogen

60 Jahre PRO LIBERTATE (1956-2016)

60 Jahre Einsatz für die Freiheit sind noch nicht genug!

Man kann sich fragen, welche Aufgaben PRO LIBERTATE heute noch hat. Ungarn, das Land, welches 1956 Anstoss für die Gründung dieser Vereinigung war, zeigt sich als ein freier und demokratischer Staat. Aus der Ferne gesehen scheint der Einsatz für Freiheit und Demokratie in der Schweiz nicht nötig zu sein, denn wir Schweizer Bürgerinnen und Bürger als Souverän haben im weltweiten Vergleich die besten Möglichkeiten, unsere Lebens- und Rahmenbedingungen mitzugestalten.

Doch blickt man etwas genauer hin, stellt man fest, dass es viele schleichende Tendenzen gibt, die einen Abbau unserer Freiheitsrechte fördern: Angefangen
mit einem Bundesgericht, das uns Bürgern eine direkte Mitsprache bei Einbürgerungen
abspricht. Bundesrat und Parlament, welche die Masseneinwanderung trotz
Verfassungsauftrag nicht beschränken wollen, und die alles versuchen, um unser Land in
die EU zu führen. Eine Medienlandschaft, die auch am Spiel der Macht teilhaben will und
mehr indoktriniert als informiert. Eine Armee, die ihre Wurzeln verliert, sich immer
stärker vom Milizprinzip entfernt, deren Führung lieber auf internationalem Parkett mitmischelt, um dort Lorbeeren zu kassieren. Die linke Gesellschaftsordnung
mit ihrem Gleichheitsfanatismus, die sich spinnennetzartig über die Schweiz ausbreitet, eine klare Sicht verhindert, Eigentum umverteilt, Staatsaufgaben erweitert,
eine Neidgesellschaft fördert, zerstört unsere Freiheit und führt in den wirtschaftlichen
Ruin.

All diese Entwicklungen gilt es zu verhindern und umzupolen. Eine erfolgreiche Schweiz hat nur Bestand, wenn die Bürgerinnen und Bürger die Freiheit und die Möglichkeiten haben, die Verantwortung für die Familie selbst zu tragen, ihre Talente kreativ und gewinnbringend einzusetzen, und nicht durch hohe Steuerlast oder aufgeblähte
Bürokratie behindert werden. PRO LIBERTATE muss sich weiterhin für die Grundwerte
Freiheit, Demokratie und Menschenwürde einsetzen.

Thomas Fuchs, a/Nationalrat und Grossrat,
Präsident Schweizerische Vereinigung PRO LIBERTATE

Erneuter nordkoreanischer Besuch in der Schweiz

Der deutsche Jurist, Buchautor und Redaktor von Pro Libertate, Dr. iur. Friedrich-Wilhelm Schlomann, ist fundierter Kenner der Politik Nordkoreas. Aufsehen erregte seine Recherche über die Schwester des nordkoreanischen Herrschers Kim Jong-un, die aller Wahrscheinlichkeit nach eine Zeit lang eine Schule in Bern besuchte. Zuletzt machte er publik, dass der nordkoreanische Aussenminister zu mutmasslichen Geheimgesprächen in der Schweiz war.

Gemäss unseren Informationen soll nun auch der hohe Funktionär Kang Sok-ju zu Besuch in die Schweiz kommen. Kang ist Sekretär für internationale Fragen der „Partei der Arbeiter“, der nordkoreanischen Staatspartei. Er gilt in dieser Funktion als federführende Persönlichkeit seines Regimes. Beim Besuch der Schweiz soll es nicht bleiben. So stehen auch Treffen in Deutschland, Italien und Belgien auf dem Programm. Gemäss offiziellen Meldungen aus Pjöngjang erfolgen die geplanten Reisen zwecks Austauschs mit den Parteien in den genannten Ländern. Dies ist insofern verwunderlich, da es keine Parteien gibt, welche Beziehungen mit Vertretern der „Demokratischen Republik Korea“ pflegen. Weiterlesen

Ein Ber(li)ner

Das Denkmal liegt auf fast 900 Meter über Meer, ist aus Stein, rund 1,5 Meter hoch und 80 Zentimeter breit. Und es steht dort, wo man es nicht erwarten würde: auf dem Chutzen, dem höchsten Punkt auf dem Belpberg in Bern.

kennedy-gedenkstein«In ehrendem Andenken dem unvergesslichen Präsidenten der USA, John F. Kennedy, gewidmet 23. Oktober 1964», steht darauf geschrieben. Kennedy selber war nie auf dem Chutzen und so schrieb die Berner Zeitung zu seinem 50. Todestag: «Alles in allem ergeht es John F. Kennedy auf dem Belpberger Chutzen etwa so, wie es dem Chutzen in den USA ergeht: Er ist kein grosses Thema. Allerdings gibt es in den USA keinen Gedenkstein für den Chutzen, das ist der Unterschied.»

Bleibt die Frage: Wie kamen Kennedy und der Chutzen zu diesem Denkmal? Gesponsert wurde es von der Vereinigung Pro Libertate, die als Reaktion auf die Niederschlagung des ungarischen Volksaufstands 1956 in Bern gegründet wurde. In der eisigen Stimmung des Kalten Krieges sah die Vereinigung in Kennedy ein Symbol der Freiheit – und würdigte ihn deshalb 1964 anlässlich der Gedenkfeier zum Jahrestag des Aufstandes mit diesem Denkmal.

Quelle: (se) Transhelvetica – Schweizer Magazin für Reisekultur

Nein zur Abschaffung der Patrouille Suisse – Den Erhalt der Patrouille Suisse wird Pro Libertate nötigenfalls mit einer Volksinitiative durchsetzen

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate ist empört über die Absicht des Bundesrates die Patrouille Suisse in Frage zu stellen.

In Zeiten der politischen Instabilität ist eine stabile Landesverteidigung mit einer stabilen Luftwaffe entscheidend. Die Patrouille Suisse ist ein äusseres Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Luftwaffe.

Die im Jahr 1964 gegründete Patrouille Suisse ist die offizielle Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe und gilt als Visitenkarte der Schweizer Armee im In- und Ausland. Deren Aufgabe ist es, die Leistungsfähigkeit, die Präzision und die Einsatzbereitschaft der Schweizer Luftwaffe zu demonstrieren. Die Patrouille Suisse gibt einen Einblick in die Faszination des Formationsfluges und motiviert unsere Jugend für Berufe rund um die Aviatik. Alle Mitglieder der Patrouille Suisse sind Berufsmilitärpiloten oder Flugverkehrsleiter von skyguide und üben diese Zusatzaufgabe nur während der jeweils laufenden Saison aus.

Die Abschaffung ist für die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate inakzeptabel.
Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate wird nötigenfalls den Erhalt der Patrouille Suisse mit einer Volksinitiative durchsetzen.

Dies ist keine Drohung, sondern ein Versprechen!

Auskünfte erteilt:
Oberst Thomas Fuchs, Präsident Pro Libertate
Telefon 079 302 10 09

Das Räderwerk der leisen Patrioten

Die SVP kann auf emsige Bürgerbewegungen zählen
Nach der Minarett-Abstimmung steht für die SVP fest, dass Ausländerfragen und
Personenfreizügigkeit zentrale Themen im Wahljahr 2011 sein werden. Ein
engmaschiges Netz konservativer Verbündeter gibt Flankenschutz…

Hans Fehr ist sichtlich zufrieden. Der Zürcher SVP-Nationalrat hat zwar nicht an vorderster Front für die Minarett-Initiative gekämpft. Aber als Geschäftsführer der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) weiss er sehr zu schätzen, dass das Volk so deutlich Ja gesagt hat. Das Nein zu Minaretten heisst für Fehr gleichzeitig: «Nein zur schlechten Ausländerpolitik des Bundesrats; Nein zu unkontrollierter Zuwanderung; Nein zu Masseneinbürgerungen; Nein zu Ausländerkriminalität; Nein zum Asylchaos.» Überdies steht für Fehr spätestens seit dem jüngsten Abstimmungssonntag fest, dass 2011 «die Personenfreizügigkeit das zentrale Wahlkampfthema sein wird». Weiterlesen