Archiv der Kategorie: Allgemein

Nein zur Abschaffung der Verteidigungsattachés: ein krisenresistentes und bündnisunabhängiges Netzwerk, Informationsbeschaffung und Auswertung würde mutwillig zerstört

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate ist empört über die Absicht des Bundesrates die Stationierung der Schweizerischen Verteidigungsattachés in Abu Dhabi, Amman, Ankara, Belgrad, Islamabad, Kairo, London, Madrid, New Dehli und Stockholm aufzuheben. Dies geschieht im Rahmen des sogenannten Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets 2014 (KAPG 2014).

Ein solches Vorhaben ist fahrlässig und widerspricht jeder Staatsräson im Zeitalter der Globalisierung und in Anbetracht sich verschärfender Krisen in Europa und weltweit. Gerade jetzt benötigt das Nicht-EU und Nicht-NATO-Mitglied Schweiz ein krisenresistentes und bündnisunabhängiges Netzwerk zur Informationsbeschaffung und Auswertung.

Einmal mehr zeigt sich, dass die derzeitigen Verantwortungsträger in Regierung und Parlament allem Anschein nach unwillig oder unfähig sind, eine saubere Lagebeurteilung durchzuführen, klare Ziele zur Interessensvertretung und Interessenswahrung der Schweiz zu formulieren sowie die nötigen Instrumente in genügendem Umfang bereitzustellen. Eine konsequente Lagebeurteilung ergäbe nämlich, dass das EDA-Aussennetz inkl. Verteidigungsattachés eigentlich ausgebaut und vermehrt auf Interessensvertretung ausgerichtet werden müsste.

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Pro-Libertate.ch im neuen Kleid

Die Vereinigung Pro Libertate hat ihren Internet-Auftritt aufgefrisch und erscheint nun im neuen Kleid. Wir freuen uns, Sie auf unserer Website begrüssen zu dürfen und möchten Sie über unsere Aktivitäten informieren!

Herzlichen Dank und viel Spass auf unserer neuen Website!

Der Vorstand

Pikom und Pro Libertate halten an Einladung für Dr. Thilo Sarrazin fest

Der Zeitung „Der Sonntag“ vom 7.11.2010 ist zu entnehmen, Dr. Thilo Sarrazin habe der  SVP eine Absage erteilt und den geplanten Auftritt als „Bluff“ bezeichnet; er wolle sich  nicht von der SVP für den Abstimmungskampf einspannen lassen.

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate (www.prolibertate.ch) sowie das Parteiunabhängige Informationskomitee PIKOM in Aarau (www.pikom.ch) halten fest, dass zu keinem Zeitpunkt eine Anfrage im Namen der SVP erfolgt ist. Wenn hier eine  Vermischung mit der SVP erfolgt ist, dann wohl durchaus beabsichtigt durch einzelne Medienschaffende. Wenn Thilo Sarrazin festhält, dass die Schweiz der EU fern bleiben soll und dass integrationsunwillige Ausländer mit dem Streichen der Sozialhilfe oder mit empfindlichen Geldbussen zu bestrafen sein, dann teilen wir diese Auffassung  vollumfänglich und gratulieren zum Mut, dies auch von linker Seite einmal auszusprechen. Weiterlesen

Umzug der Haubitze

HEIMISWIL: Was vor Jahrzehnten weit über Heimiswil hinaus für Aufregung gesorgt hat, ist in aller Stille und fast unbemerkt entfernt worden. Die ausgediente Artilleriekanone, welche im Garten des verstorbenen Max Schio, ehemaliger Pro-Libertate-Präsident, gestanden hat, wurde von den Gebrüdern Rolf und Kurt Glauser in ihr künftiges Museum in Utzenstorf überführt. Das Museum soll am 30. September 2011 eröffnet werden. Die vergangenes Wochenende von den Gebrüdern Rolf und Kurt Glauser unter Mithilfe einiger Gleichgesinnter nach Utzenstorf gezügelte Haubitze war nicht das erste Exemplar dieser Gattung, sondern wurde 1998 als zweite, grössere Leihgabe von Pro Libertate in den Garten ihres ehemaligen Präsidenten Max Schio gestellt als Präsent zu dessen 70. Geburtstag und war genau wie die erste, kleinere Haubitze, Kaliber 10,5 cm, eine ausgediente Artilleriekanone, ausgerichtet auf den vor langer Zeit erkannten Gegner, die «Grossen Herren von Burgdorf». Weiterlesen

Das Räderwerk der leisen Patrioten

Die SVP kann auf emsige Bürgerbewegungen zählen
Nach der Minarett-Abstimmung steht für die SVP fest, dass Ausländerfragen und
Personenfreizügigkeit zentrale Themen im Wahljahr 2011 sein werden. Ein
engmaschiges Netz konservativer Verbündeter gibt Flankenschutz…

Hans Fehr ist sichtlich zufrieden. Der Zürcher SVP-Nationalrat hat zwar nicht an vorderster Front für die Minarett-Initiative gekämpft. Aber als Geschäftsführer der Aktion für eine unabhängige und neutrale Schweiz (Auns) weiss er sehr zu schätzen, dass das Volk so deutlich Ja gesagt hat. Das Nein zu Minaretten heisst für Fehr gleichzeitig: «Nein zur schlechten Ausländerpolitik des Bundesrats; Nein zu unkontrollierter Zuwanderung; Nein zu Masseneinbürgerungen; Nein zu Ausländerkriminalität; Nein zum Asylchaos.» Überdies steht für Fehr spätestens seit dem jüngsten Abstimmungssonntag fest, dass 2011 «die Personenfreizügigkeit das zentrale Wahlkampfthema sein wird». Weiterlesen