Ging auch Kims Schwester in Bern zur Schule?

Ein deutscher Autor will Indizien haben, die besagen, dass auch die Schwester von Kim Jong-un in Bern zur Schule gegangen sei. Kim Yo-jong ist heute in Nordkorea ein «hoher Funktionär».

foto kim 1Nicht nur der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un soll in Bern die Schulbank gedrückt haben, sondern auch seine jüngere Schwester. Dies jedenfalls vermutet der deutsche Autor Friedrich-Wilhelm Schlomann. Er ist in Köniz bei den Gemeindebehörden vorstellig geworden.

Schlomann vermutet, dass die heute 26-jährige Kim Yo-jong von 1999 bis 2007 im Schulhaus Hesshut in Köniz zur Schule ging – wahrscheinlich unter falschem Namen als vermeintliches Kind einer nordkoreanischen Diplomatenfamilie. Der «Tages-Anzeiger» hatte Ende Januar über Schlomanns Recherchen mit Verweis auf einen Artikel des 85-jährigen Juristen, Journalisten und Autors in einer Publikation der Rechtsbürgerlichen Vereinigung Pro Libertate berichtet.

Seit Jahren schon hält sich hartnäckig das Gerücht, dass der heutige Machthaber Kim Jong-un als Kind vorübergehend und unter falschem Namen eine Schule in der Region Bern besucht habe. Entsprechende Berichte wurden bislang nie bestätigt, aber auch nicht dementiert.

Kleiner Teilsieg
Im Zuge seiner Recherchen zu Kims jüngerer Schwester wurde Schlomann bei der Gemeinde Köniz vorstellig – offenbar erfolglos. Er wollte von der Gemeinde Auskunft über den falschen Namen eines nordkoreanischen Mädchens, das vor einigen Jahren die Schule im Hessgut besucht haben soll.

Der Autor gelangte mit einer Rüge ans Regierungsstatthalteramt, wo er nun nach Angaben der Vereinigung Pro Libertate vom Montag einen kleinen Teilsieg errang. Die Gemeinde Köniz muss Schlomann ihren Bescheid nun in einer anfechtbaren Verfügung zustellen, wie aus dem von Pro Libertate verbreiteten Schreiben des Berner Regierungsstatthalters hervorgeht.

Die jüngere Schwester von Kim hatte Mitte März ihren ersten öffentlichen Auftritt, bei dem sie mit Namen und dem Zusatz «hoher Funktionär» genannt wurde. Experten zufolge könnte sie zunehmend Aufgaben übertragen bekommen.

Quelle: SDA / 20 Minuten

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