Archiv der Kategorie: Armee

Nein zur Abschaffung der Patrouille Suisse – Den Erhalt der Patrouille Suisse wird Pro Libertate nötigenfalls mit einer Volksinitiative durchsetzen

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate ist empört über die Absicht des Bundesrates die Patrouille Suisse in Frage zu stellen.

In Zeiten der politischen Instabilität ist eine stabile Landesverteidigung mit einer stabilen Luftwaffe entscheidend. Die Patrouille Suisse ist ein äusseres Zeichen für die Leistungsfähigkeit unserer Luftwaffe.

Die im Jahr 1964 gegründete Patrouille Suisse ist die offizielle Jet-Kunstflugstaffel der Schweizer Luftwaffe und gilt als Visitenkarte der Schweizer Armee im In- und Ausland. Deren Aufgabe ist es, die Leistungsfähigkeit, die Präzision und die Einsatzbereitschaft der Schweizer Luftwaffe zu demonstrieren. Die Patrouille Suisse gibt einen Einblick in die Faszination des Formationsfluges und motiviert unsere Jugend für Berufe rund um die Aviatik. Alle Mitglieder der Patrouille Suisse sind Berufsmilitärpiloten oder Flugverkehrsleiter von skyguide und üben diese Zusatzaufgabe nur während der jeweils laufenden Saison aus.

Die Abschaffung ist für die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate inakzeptabel.
Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate wird nötigenfalls den Erhalt der Patrouille Suisse mit einer Volksinitiative durchsetzen.

Dies ist keine Drohung, sondern ein Versprechen!

Auskünfte erteilt:
Oberst Thomas Fuchs, Präsident Pro Libertate
Telefon 079 302 10 09

Nein zur Abschaffung der Verteidigungsattachés: ein krisenresistentes und bündnisunabhängiges Netzwerk, Informationsbeschaffung und Auswertung würde mutwillig zerstört

Die Schweizerische Vereinigung Pro Libertate ist empört über die Absicht des Bundesrates die Stationierung der Schweizerischen Verteidigungsattachés in Abu Dhabi, Amman, Ankara, Belgrad, Islamabad, Kairo, London, Madrid, New Dehli und Stockholm aufzuheben. Dies geschieht im Rahmen des sogenannten Konsolidierungs- und Aufgabenüberprüfungspakets 2014 (KAPG 2014).

Ein solches Vorhaben ist fahrlässig und widerspricht jeder Staatsräson im Zeitalter der Globalisierung und in Anbetracht sich verschärfender Krisen in Europa und weltweit. Gerade jetzt benötigt das Nicht-EU und Nicht-NATO-Mitglied Schweiz ein krisenresistentes und bündnisunabhängiges Netzwerk zur Informationsbeschaffung und Auswertung.

Einmal mehr zeigt sich, dass die derzeitigen Verantwortungsträger in Regierung und Parlament allem Anschein nach unwillig oder unfähig sind, eine saubere Lagebeurteilung durchzuführen, klare Ziele zur Interessensvertretung und Interessenswahrung der Schweiz zu formulieren sowie die nötigen Instrumente in genügendem Umfang bereitzustellen. Eine konsequente Lagebeurteilung ergäbe nämlich, dass das EDA-Aussennetz inkl. Verteidigungsattachés eigentlich ausgebaut und vermehrt auf Interessensvertretung ausgerichtet werden müsste.

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