Kims Aussenminister in Bern – wegen Schiess-Irrsinn?

Der Besuch hätte gar nicht öffentlich werden sollen. Doch nun bestätigt das Aussendepartement: Am Freitag empfing die Schweiz den nordkorenischen Aussenminister und Mentor des irren Diktators Kim Jong Un.

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Nordkoreaner in der Schweiz sorgen auch nach dem Schiess-Irrsinn in Genf weiter für Gesprächsstoff. Kim Jon Uns Aussenminister Ri Su-Yong weilte letzte Woche privat in der Eidgenossenschaft. Am Freitag empfing Staatssekretär Yves Rossier ihn dann zu einem Höflichkeitsbesuch, bestätigt das Departement für auswärtige Angelegenheiten. Auf den Besuch aufmerksam wurde als erstes die Vereinigung Pro Libertate.

Thematisiert wurden offenbar die bilateralen Beziehungen und die Lage auf der koreanischen Halbinsel. Ob auch der Schiess-Irrsinnn in Genf ein Thema war, ist nicht bekannt.

Ri Su-Yong lebte 22 Jahre lang in Bern
Dabei hätte es auch abseits der politischen Nettigkeiten interessante Gesprächsthemen gegeben. Denn die Vertreter des kommunistischen Regimes fühlen sich in der Schweiz wohl. Ri Su-Yong kennt die Bundesstadt nämlich bestens – von 1988 bis 2010 lebte der Nordkoreaner in Bern und amtete als Botschafter unter dem Vater des heutigen Diktators.

Su-Yong gilt als Mentor von Kim Jong Un. Tatsächlich soll sich Kim selbst während Jahren in der Nähe von Bern aufgehalten haben, um eine internationale Schule zu besuchen. Kolportiert wird, dass er als angeblicher Sohn eines Angestellten der nordkoreanischen Botschaft auf den Namen Chol-pak oder Pak-un gehört haben soll. Dabei galt er unter Klassenkameraden als schüchtern. Seine grosse Leidenschaft soll Basketball gewesen sein.

War er der Vormund des Diktators?
Eine japanische Zeitung berichtete gar, der heutige Aussenminister soll in Bern Kims persönlicher Vormund gewesen sein. In Diplomatenkreisen geniesst er offenbar Respekt. Die langjährige Aussenministern Micheline Calmy-Rey bezeichnete ihn als «äusserst taktvolle und sehr respektierte Persönlichkeit in Botschafterkreisen».

Detail am Rande: Der Aussenminister wurde vor Monaten für tot erklärt. Der Diktator habe ihn hinrichten lassen, berichtete der «TagesAnzeiger» im Dezember. Nur vier Monate später entstieg er dem Grab und übernahm die Schlüsselposition im Regime. Über seine Mundart-Kenntnisse ist so wenig bekannt wie über jene seines Chefs. Noch wartet die Welt auf das erste berndeutsche Interview mit dem irren Diktator.

Quelle: vuc, Blick.ch

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